Ich bin Johannes, 32, und lese seit Jahren Bücher zur Persönlichkeitsentwicklung. Was mich dabei bis heute nicht loslässt: Ein Mensch arbeitet oft jahrzehntelang an einem Thema, destilliert das Wichtigste heraus und legt es in ein Buch, das ich an einem Wochenende aufsaugen kann. So viel gesammelte Erfahrung für so wenig Zeit finde ich jedes Mal aufs Neue verblüffend.
Ein paar dieser Bücher haben bei mir wirklich etwas ausgelöst. Mit achtzehn habe ich meine ersten Finanzbücher gelesen und direkt danach angefangen, in ETFs zu investieren. Diese Strategie ziehe ich bis heute durch, inzwischen auch für meinen Sohn. Ein Buch nimmt einem die Entscheidung nicht ab, aber der Anstoß kam damals genau von dort.
Nicht ohne Grund ist „Die 1%-Methode" (Atomic Habits) das erste Buch hier. Jeden Tag ein bisschen besser lässt sich für mich auf fast jede Lebenslage anwenden. Bei den ETFs die Sparrate ein wenig erhöhen und den Zinseszins arbeiten lassen. Beim Sport versuchen, eine Spur besser zu sein als gestern. Das summiert sich, und genau das ist eines meiner Grundprinzipien.
Rechnerisch steckt dahinter ein einfacher Gedanke: ein Prozent besser an jedem Tag eines Jahres ist 1,01 hoch 365. Am Ende steht fast das 38-fache. Genauso läuft es in die andere Richtung: ein Prozent schlechter pro Tag, und am Jahresende bleibt fast nichts übrig.
„Jeden Tag ein Prozent besser."
1,01365 ≈ 37,8
Ein Jahr lang jeden Tag ein Prozent auf das Vorherige, und am Ende steht fast das 38-fache.
Beruflich komme ich aus dem Marketing. Erst studiert, dann Agentur, dann angestellt in einer Firma, heute selbstständig. Ich betreue Unternehmen bei ihrer Werbung auf den verschiedenen Plattformen. Daneben treibt mich etwas anderes an: als Mensch zu wachsen und das, was ich dabei lerne, weiterzugeben.
Dafür ist diese Seite da. Ich lese die guten Bücher noch einmal und mache mir diesmal Notizen. Der Grund ist simpel: Mit der Zeit gehen bestimmte Gedanken verloren, und ich will meine eigenen später wieder nachlesen und das Wichtige frisch halten. Was dabei entsteht, teile ich hier. Längst nicht alles davon ist Sachbuch, Fantasy liegt bei mir genauso oft auf dem Nachttisch. Und der Geruch von Buch und Kaffee zusammen macht mich einfach comfy.